Bei der Forschung gerne mittendrin

COMPOSYST stellt VAP-Membran für Forschungsprojekt zur Verfügung

„Beim DFP- (Dry Fibre Placement) Prozess werden Kohlenstofffaserrovinge gespreizt, bebindert und anschließend automatisiert mittels 2D und 3D Legeanlagen zu trockenen, textilen Preforms verarbeitet. Ziel war es, durch Einfachheit und Robustheit bestehende Handablage-Prozesse zu automatisieren, sodass ein Einsatz der DFP-Technik leicht möglich ist. Prozesssicherheit, wenig Verschnitt und eine flexible Produktion konnten nachge-wiesen werden.
In dieser Veröffentlichung werden Einflüsse der Prozessparameter, 2 mm breite Spalten (Gaps) und der prozentuale Anteil von 90° Lagen im Laminat, im Hinblick auf die mechanischen Kennwerte, sowie die Permeabilität bzw. die Infusionszeiten in Preform z-Richtung (Dicke) untersucht. Verglichen werden die Einflüsse auf Steifigkeit und Festigkeit, für Zug und Biegung. Für eine Referenzkonfiguration, ohne Gaps, wurden zudem umfassende unidirektionale, mechanischen Laminateigenschaften ermittelt, welche zur rechnerischen Laminataus-legung herangezogen werden können. Es wird ein Verfahren zur Ermittlung der Infusionszeiten in Abhängigkeit der Laminatdicke, des Lagenaufbaus, von 2 mm breiten Gaps aufgezeigt und mittels VAP- (Vacuum Assisted
Process) Infusionsversuchen verifiziert.“

DRY FIBRE PLACEMENT – EINFLUSS VON PROZESSPARAMETERN AUF MECHANISCHE LAMINATEIGENSCHAFTEN UND INFUSIONSVERHALTEN
B. Grisin, S. Carosella und P. Middendorf

27. Stuttgarter Kunststoffkolloquium 2021

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